eine auswahl | a selection

 
Alles ist schon da: die Bilder, die Texte zu den Bildern … die Welt erklärt und erfindet sich permanent selbst, oder tut zumindest so.

Was kann ein Augenblick schon sehen? Es geht nicht darum, etwas neu zu erfinden, sondern darum, aus den gefundenen Fragmenten eine neue Geschichte zusammenzubasteln, eine Geschichte, die man selbst bestimmt. Wir sammeln, zerlegen und kombinieren die Einzelteile und irgendwann passen sie zusammen: Wenn man das Banale richtig anordnet, entsteht plötzlich so etwas wie Sinn.

Die Arbeiten weisen als Programm und nicht aus Unentschiedenheit skizzenhaftes, figuratives und malerisches auf, deren Gegensätze bestehen bleiben sollen. Die Arbeitsweise, u.a. das Experimentieren mit Techniken, räumt dem Zufall eine gewollte Rolle ein. Planung und Zufall wechseln sich ab und geben die Möglichkeit, unerwarteten Wendungen nachzugehen. Unwichtiges wird weggewaschen, anderes herausgehoben.

Im Grunde ist alles ganz einfach, das ist das Schwierige.